Die Benutzeroberfläche erklärt

Seitenmenü

(Oder: Der Ort, an dem du so tust, als hättest du dein Leben organisiert.)

Links in der App findest du das Seitenmenü.

Das ist im Grunde die Navigation von vanilla9.

Der zentrale Punkt.
Der Ausgangspunkt.
Der Ort, von dem aus du überall hinkommst.

Wenn vanilla9 ein Haus wäre, wäre das hier der Flur.
Alle Türen gehen von hier ab.

Und hinter jeder Tür wartet etwas anderes:

  • ein Überblick über dein Leben
  • eine Liste mit Dingen, die du erledigen wolltest
  • oder eine Aufgabe, die du seit zwei Wochen erfolgreich ignorierst, weil sie ungefähr so viel Spaß macht wie eine Steuerprüfung.

Also ja.

Willkommen im Kontrollzentrum deines Chaos.

Schön, dass du da bist.
Deine Aufgaben übrigens auch.
Die waren schon vor dir hier.

Dashboard

Das Dashboard ist dein schneller Überblick.

Hier siehst du Dinge wie:
– aktuelle Aktivitäten
– Status deiner Aufgaben
– Hinweise vom System
und generell, wie gut du dein Leben gerade im Griff hast.

Oder realistischer gesagt:

Das Dashboard beantwortet die Frage: „Wie schlimm ist es gerade?“
Manchmal lautet die Antwort: „Alles gut.“
Manchmal eher: „Du wolltest doch noch sieben Sachen erledigen.“
Und manchmal: „Warum liest du gerade ein Dashboard statt zu arbeiten?“

Aber hey.
Jetzt weißt du zumindest, wo du stehst.

Ignorieren kannst du es danach immer noch.
Das ist schließlich eine bewährte Strategie. Klappt bei vielen Menschen in beeindruckender Art und Weise.

Todos

Hier passiert der eigentliche Alltag: Der Todos-Bereich ist das Herzstück von vanilla9.

Hier landen all die Dinge, die dir irgendwann durch den Kopf gegangen sind.

Zum Beispiel: „Das darf ich nicht vergessen.“
Oder: „Das mache ich später.“

Jetzt stehen diese Aufgaben hier.

Geduldig.
Still.
Ein bisschen wie Leute beim Bürgeramt.

Sie warten einfach darauf, dass du irgendwann auftauchst.
Keine Eile.
Sie haben Zeit.
Offensichtlich mehr als du.

Liste

Die klassische Aufgabenliste.

Keine Tricks.
Keine Zauberei.
Keine Produktivitäts-Gurus, die dir erklären, dass Erfolg nur eine Morgenroutine entfernt ist. Aufstehen um 4:37 Uhr, Zitronenwasser trinken, kalt duschen, meditieren, journalen, dein Vision Board anstarren, Affirmationen murmeln und danach in einem Reel erklären, dass jeder erfolgreich sein kann, wenn er nur früh genug aufsteht.

Einfach Dinge, die du aufgeschrieben hast, weil dein Gehirn wusste: „Das merke ich mir niemals.“

Jetzt stehen sie hier.
Und schauen dich an.
Nicht aggressiv.
Eher so wie jemand, der höflich fragt: „Und… wann wolltest du das eigentlich machen?“

Eisenhower

Die Eisenhower-Matrix hilft dir zu entscheiden, was wirklich wichtig ist.

Aufgaben werden sortiert nach:
– wichtig
– dringend

Das Ergebnis sind vier Kategorien:
– Mach das jetzt.
– Mach das später.
– Lass jemand anderen das machen.
– Warum existiert das überhaupt?

Die vierte Kategorie ist überraschend gut gefüllt.
Niemand weiß genau warum.
Aber sie wächst zuverlässig.
Wie der Ordner „Sonstiges“ auf jedem Computer.

Heatmap

Die Heatmap zeigt dir, an welchen Tagen du Dinge erledigt hast.

Jeder Tag bekommt eine Farbe.
Je grüner der Tag, desto mehr Aufgaben hast du geschafft.

Manchmal schaust du drauf und denkst: „Okay, letzte Woche war ziemlich produktiv.“
Und manchmal denkst du: „Ah. Das war also meine Snack-und-YouTube-Phase.“

Auch bekannt als: Forschung zur menschlichen Motivation.

Archiv

Hier landen Aufgaben, die:
– erledigt sind
– aufgegeben wurden
– oder einfach nicht mehr relevant sind.

Das Archiv ist im Grunde der Ort, an dem Aufgaben hingehen, wenn ihre Geschichte zu Ende ist.
Man könnte auch sagen: Der Friedhof deiner guten Vorsätze.
Aber immerhin: Hier beschwert sich niemand mehr.

Light / Dark Mode

Hier kannst du zwischen heller und dunkler Oberfläche wechseln.
Das ist eine dieser Entscheidungen, die erstaunlich viele Menschen extrem ernst nehmen.

Einige schwören auf Dark Mode, weil:
– es angenehmer für die Augen ist
– es cooler aussieht
– und weil man sich dabei ein bisschen wie ein Hacker fühlt.

Auch wenn man gerade nur
„Milch kaufen“
in seine To-Do-Liste schreibt.

Andere mögen es lieber hell.
Beides okay. vanilla9 urteilt nicht.
Deine To-Do-Liste allerdings schon.

Sprache

Hier stellst du ein, in welcher Sprache die App mit dir spricht.

Zur Auswahl stehen aktuell:
🇩🇪 Deutsch
🇬🇧 Englisch

Das ist praktisch, wenn du:
– international arbeitest
– zwischen Sprachen denkst
– oder einfach keine Lust auf deutsche Interface-Texte hast.

Kurz gesagt: Hier entscheidest du, in welcher Sprache vanilla9 dich daran erinnert, deine Steuer zu machen.
Egal ob Deutsch oder Englisch: Der Schmerz bleibt derselbe.

Zeitzone

Hier stellst du deine Zeitzone ein.
Klingt langweilig. Ist aber wichtig.

Denn wenn deine Zeitzone falsch ist, passieren Dinge wie:
„Warum erinnert mich diese App um 3:12 Uhr nachts an meine Aufgaben?“

Dann liegt das meistens nicht daran, dass vanilla9 dich hasst.
Eher daran, dass die Zeit falsch eingestellt ist.

Addons

vanilla9 ist modular aufgebaut.
Das bedeutet: Neue Funktionen können als Add-ons hinzugefügt werden.

Im Add-on-Bereich siehst du:
– welche Erweiterungen verfügbar sind
– welche aktiv sind
– welche neuen Fähigkeiten dein System bekommen kann.

Oder einfacher gesagt: Hier bekommt deine App neue Werkzeuge.
Wie ein Upgrade für deinen Werkzeugkasten.
Nur ohne die eine Schraube, die am Ende immer übrig bleibt und niemand weiß, wo sie hingehört.

Support

Wenn etwas nicht funktioniert, bist du hier richtig.

Der Support-Bereich enthält Dinge wie:
– Hilfeartikel
– FAQ
– Bug-Meldungen
– Feature-Wünsche
– Support-Tickets

Also alles für den Moment, in dem du denkst: „Okay… irgendwas stimmt hier nicht.“
Oder: „Das hier könnte eigentlich besser sein.“

Beides passiert.
Relativ oft.
Software eben.

Einstellungen

Hier kannst du vanilla9 auf dich anpassen.

Wenn du die Einstellungen öffnest, siehst du mehrere Tabs.
Warum?
Weil niemand eine Seite mit 200 Einstellungen sehen möchte.
Das wäre ungefähr so entspannend wie ein Steuerformular.
Mit Fußnoten.

Allgemein

Hier findest du grundlegende Einstellungen der App.

Hier stehen folgende Optionen:
– Theme
– Sprache
– vLine-Standardkontext
– Wochenstart für Kalender und Heatmap

Also alles, was bestimmt, wie vanilla9 sich grundsätzlich verhält.
Die Persönlichkeit deiner App.
Nur ohne Therapie.

Uhrzeit & Zeitzone

Hier stellst du ein, wie vanilla9 mit Zeit umgeht.

Hier findest du:
– deine Zeitzone
– Referenzzeiten (Server vs Browser)

Das sorgt dafür, dass Deadlines korrekt funktionieren.
Denn nichts ist frustrierender als eine Aufgabe, die laut System „überfällig“ ist obwohl sie eigentlich morgen dran wäre.

Profil

Hier stellst du ein:
– Benutzername
– Name
– E-Mail
– Passwort

Außerdem siehst du hier deinen aktuellen Plan und verfügbare Komponenten.
Der administrative Teil.
Nicht spannend.
Aber notwendig.
Wie Zähneputzen.

Benachrichtigungen

Hier stellst du ein, wann vanilla9 dich erinnern darf, dass du Dinge erledigen wolltest.

Zum Beispiel über:
– E-Mail
– Push
– In-App Hinweise

Das Ziel ist, dich zu unterstützen.
Nicht dich mit Benachrichtigungen zu bombardieren wie eine Social-Media-App um 23:48 Uhr.

Komponenten

vanilla9 ist modular.

Wenn einzelne Komponenten eigene Einstellungen haben, erscheinen sie hier.
Das ist also der Ort, an dem Module ihre Optionen ablegen.

Kurz gesagt: Wenn etwas zusätzliche Einstellungen hat findest du sie hier.

Quasi ein Parkplatz, den jemand gemietet hat ohne ein Auto drauf zu stellen.

Debug

Der Debug-Bereich ist für Entwicklung und Fehlersuche gedacht.
Hier kann der Debug-Modus aktiviert werden.
Das ist im Grunde der Maschinenraum der App.

Normalerweise musst du hier nicht rein.
Aber wenn du doch reingehst: Du bist jetzt offiziell im Bereich „Hier sollte man wissen, was man tut.“

Mutig.

Profil und Logout

Ganz unten im Menü findest du deinen Profilbereich.

Hier kannst du:
– dein Profil öffnen
– dich ausloggen

Der kleine Avatar zeigt außerdem, mit welchem Account du gerade angemeldet bist.

Praktisch, wenn du mehrere Accounts nutzt.
Oder wenn du einfach sicherstellen willst, dass du noch du selbst bist.

Kurz gesagt

Das Seitenmenü ist dein Ausgangspunkt für alles in vanilla9.

Von hier aus kannst du:
– durch deine Aufgaben navigieren
– Ansichten wechseln
– Einstellungen ändern
– Erweiterungen verwalten
– Support finden
– dein Profil verwalten

Oder ganz simpel gesagt: Wenn du irgendwo in der App hin willst fängst du hier an.

Und irgendwo da drin wartet wahrscheinlich noch eine Aufgabe auf dich.
Ganz ruhig.
Sie läuft nicht weg.
Sie wartet einfach nur.

Geduldig.
Still.
Mit der Energie von: „Wir wissen beide, dass du mich noch erledigen musst.“